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	<title>Hausaufgaben, Referate für Schüler - Hausaufgabenecke.de &#187; deutsch</title>
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	<description>Erörterung, Effi Briest, Die Welle uvm. - Alles verständlich erklärt</description>
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		<title>Homo Faber Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Homo Faber
Homo Faber
Zum Autor
Max Frisch ist ein schweizerischer Schriftsteller, der am 15. Mai 1911 in Z&#252;rich geboren ist. Er stirbt 1991 im Alter von achtzig Jahren. Nach Abschlu&#223; des Realgymnasiums studiert er Architektur und Germanistik an der Universit&#228;t von Z&#252;rich und arbeitet anschlie&#223;end als Architekt und Journalist. Das Germanistikstudium schliesst er allerdings nie ab. Seit [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Homo Faber</font></strong></h1>
<p><strong>Homo Faber</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Zum Autor</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Max Frisch ist ein schweizerischer Schriftsteller, der am 15. Mai 1911 in Z&uuml;rich geboren ist. Er stirbt 1991 im Alter von achtzig Jahren. Nach Abschlu&szlig; des Realgymnasiums studiert er Architektur und Germanistik an der Universit&auml;t von Z&uuml;rich und arbeitet anschlie&szlig;end als Architekt und Journalist. Das Germanistikstudium schliesst er allerdings nie ab. Seit Ende der f&uuml;nfziger Jahre widmet er sich ausschlie&szlig;lich dem Schreiben von B&uuml;chern. Zusammen mit Friedrich D&uuml;rrenmatt geh&ouml;rt er zu den wichtigsten schweizerischen Schriftstellern der Nachkriegszeit.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Eines der fr&uuml;hesten Werke Max Frisch ist &quot;Die Chinesische Mauer&quot;, die 1947 ver&ouml;ffentlicht wird. In seinem wohl bekanntesten Werk &quot;Andorra&quot; (1961) geht es um Antisemitismus. Seine letzte Ver&ouml;ffentlichung vor dem Tod ist &quot;Blaubart&quot;, die aber nicht mehr auf demselben Niveau der Vorg&auml;nger ist.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Es ist wichtig zu wissen, dass Max Frisch 1952 ein Jahr in den USA und in Mexiko verbringt. Vier Jahre sp&auml;ter reist er noch einmal in die USA, nach Mexiko und auch Kuba. Im darauffolgenden Jahr (1957) schreibt er &quot;Homo Faber&quot;, welches teils in Mexiko und den USA stattfindet. Weitere besuchte L&auml;nder im Buch sind Frankreich, Italien, Guatemala und Griechenland. &quot;Home Faber&quot; wird 1991 von Volker Schl&ouml;ndorff verfilmt, mit Sam Shepard als Hauptrolle.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Auszeichnungen des Autors</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Max Frisch gewann w&auml;hrend seiner Laufbahn als Schriftsteller viele Preise und Auszeichnungen. 1958 erh&auml;lt er den Georg-B&uuml;chner Preis und 1976 wird er mit dem Friedenspreis des B&ouml;rsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Aufbau und Auff&auml;lligkeiten</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Buch wird auf dem Umschlag von Suhrkamp als &quot;Bericht&quot; bezeichnet, was wahrscheinlich auch der treffendste Ausdruck ist. Das Leben von Home Faber wird &uuml;ber einen Zeitraum von ein paar Monaten sehr genau autobiographisch dokumentiert. Manchmal sogar mit Uhrzeit und Datum. Einige dieser Textstellen, machen auch den Eindruck eines Tagebuches, auf Grund des pers&ouml;nlichen Inhaltes. Es ist auff&auml;llig, dass im Laufe des Buches sehr oft englische Aussagen einfach als Zitat &uuml;bernommen werden. <em>&quot;Your attentions please &ndash; Passenger Faber, Passenger Faber. Please to the information desk.&quot;</em> Weiters gibt es spanische und franz&ouml;sische Zitate, diese jedoch nicht oft und ohne gro&szlig;e Bedeutung. Manche Teile des Buches sind sehr genau und technisch beschrieben, da sie Home Faber Ingenieur ist, aber alles ist trotzdem einfach und ohne gr&ouml;&szlig;eren Denkaufwand zu lesen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Es ist auf jeden Fall zu vermerken, dass das Buch aus zwei gro&szlig;en Teilen besteht. Der erste Teil macht kontinuierlich den Eindruck eines Berichtes mit diversen technischen Details. Es gibt Vor- und R&uuml;ckgriffe in der Zeit, welche den Leser teils verwirren. Manche Stellen werden geschildert als f&auml;nden sie in der Gegenwart und anderen wiederum finden vor drei&szlig;ig Jahren statt. Der zweite Teil des Buches wird von Homo Faber im Krankenhaus geschrieben, und hat einen pers&ouml;nlicheren Eindruck, gleich einem Tagebuch. Durch die Transformation seines Weltbildes wird dieser Teil, an manchen Stellen sehr pers&ouml;nlich.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Da der gesamte Text immer wieder Spr&uuml;nge in der Zeit aufweist, ist es manchmal schwer, dem Thema zu folgen. Immer wieder gibt es Bemerkungen, die eigentlich erst sp&auml;ter im Text bekannt gegeben und verstanden werden k&ouml;nnen. z. B.: <em>&quot; &#8230; ich w&uuml;&szlig;te heute noch nicht, dass ich Vater bin.&quot; </em>Dieses Zitat befindet sich auf Seite zweiundzwanzig des Buches, wo dem Leser noch lange nicht klar ist, dass Faber tats&auml;chlich eine Tochter hat.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Inhalt</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Der schweizerische Ingenieur Walter Faber, wird als &quot;Home Faber&quot; bezeichnet. Faber hat das f&uuml;nfzigste Lebensjahr bereits &uuml;berschritten, und hat ein sehr rational orientiertes Weltbild. Es ist technisch ausgelegt und er glaubt nicht an Zufall oder Tod. Diese Einstellung wird durch seinen Flugzeugabsturz in Mexiko und durch den Suizid seines Freundes in Guatemala vorerst nicht ersch&uuml;ttert. Auf einer Schiffsreise verliebt sich ein junges M&auml;dchen in ihn, welches sich sp&auml;ter als seine eigene Tochter herausstellt. Sabeth, wie er sie nennt, stirbt in Folge eines Sturzes auf den Kopf, der durch einen Schlangenbi&szlig; hervorgerufen wird. Im Krankenhaus trifft Faber seine fr&uuml;here Jugendliebe, Hanna wieder. Es stellt sich heraus, dass sie ihm verschwiegen hat, dass Sabeth seine Tochter ist. Erst da wird sein rationales Weltbild zerst&ouml;rt, und er sieht auch den Tod ein. Das Buch endet in einem Krankenhaus, wo sich Faber befindet, um heraus zu finden ob er Magenkrebs hat oder nicht. Er ist fest davon &uuml;berzeugt, aber Max Frisch l&auml;sst das Ende offen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Interpretationshypothese</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Home Faber ist anfangs ein rationaler Menschen, der glaubt alles basiere auf Wissenschaft. Das Leben sei vollkommen erkl&auml;rbar und nichts entstehe aus dem Zufall. Genau diese Einstellung Fabers &auml;ndert sich im Laufe des Buches, hervorgerufen durch mehrere Ereignisse. Der Ingenieur sieht dies auch am Ende des Buches ein, und nimmt Zufall und Tod in seine Welt auf. Er scheint Schuld zu empfinden, einen Teil seines Leben verpasst zu haben, und das Leben Hannas zerst&ouml;rt zu haben.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Walter Faber</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">ist in den mittleren F&uuml;nfzigern und arbeitet f&uuml;r eine internationale Firma, f&uuml;r die er zumeist Turbinen einbauen mu&szlig;. Er hat ein absolut rationales, von Ursache und Wirkung gepr&auml;gtes, Weltbild. Trotz seines bereits h&ouml;herem Alters hat er noch immer junge Freundinnen. Ivy, die nur kurz erw&auml;hnt wird, ist nur sechsundzwanzig Jahre alt. Es liegt ihm nicht viel an Ivy, und er kennt sie auch kaum. <em>&quot; &#8230; anfangs hatte ich sie f&uuml;r eine T&auml;nzerin gehalten, dann f&uuml;r eine Kokotte, beides stimmt nicht &ndash; ich glaub, Ivy arbeitete wirklich als Mannequin.&quot; </em>Ihm Gegen&uuml;ber sind Frauen unterlegen, und er sieht sie als <em>&quot;nutzlos&quot;</em> an. <em>&quot; &#8230;, dass ich grunds&auml;tzlich nicht heirate</em>.&quot;, kann diese Einstellung nur verst&auml;rken. Sp&auml;ter geht er mit diesem Gedanken sogar noch weiter und bezeichnet alle Menschen als <em>&quot;eine Anstrengung&quot;</em>. Nachdem seine Tochter von einer Schlange gebissen wird, spricht es st&auml;ndig von der statistischen Wahrscheinlichkeit von einer Schlange gebissen zu werden und die Chance daran zu sterben. Das spiegelt seine Angst wieder, die er nun entwickelt hat. Er f&uuml;hlt sich schuldig das Leben seiner Tochter und seiner ehemaligen Frau zerst&ouml;rt zu haben.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Hanna Landsberg</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Sie ist deutsche Halbj&uuml;din, und das genaue Gegenteil von ihrem fr&uuml;heren Liebhaber Faber. Auch sie ist bereits im vorgeschrittenen Alter. Sie ist sehr emanzipiert, interessiert und intelligent, &auml;hnlich wie Faber, aber sie glaubt auch an den Tod und Zufall. Gef&uuml;hle zu zeigen stellt kein Problem f&uuml;r Hanna dar. Es ist ihr vorzuwerfen, dass sie Home Faber die Existenz der gemeinsamen Tochter verschwiegen hat. Sie wollte das Kind vollkommen f&uuml;r sich alleine haben, und Faber nichts davon wissen lassen, da sie damals einen Konflikt in der Beziehung hatten. Weiters glaubt sie daran, dass M&auml;nner ihr das Leben <em>&quot;verpfuscht&quot;</em> haben. Ihre einzige Tochter die nur ein Leben hat, ist gestorben, und Hanna selber wird auch kein weiters Kind mehr haben. Nach dem sie Home Faber in der Schweiz kennengelernt hat und sich auch dort von ihm wieder getrennt hat, ist sie nach Griechenland emigriert. Dort lebt sie seit her und arbeitet als Arch&auml;ologin, und hat ihre Tochter Sabeth aufgezogen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Elsbeth Landsberg</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">ist Home Fabers und Hanna Landsbergs Tochter. Wie bereits erw&auml;hnt wird sie von Faber immer Sabeth genannt, da er Elsbeth nicht ausstehen kann. Sie hat gerade erst die Schule abgeschlossen, und ist auf der Reise mit einem Schiff von New York nach Europa, als sie das erste Mal Home Faber begegnet. Faber f&auml;llt sie sofort auf, aber er wei&szlig; nicht wem sie &auml;hnlich sieht. Er hat zu diesem Zeitpunkt nat&uuml;rlich noch keine Ahnung, dass er sich mit seiner Tochter trifft. Teils auf Grund ihres Alters ist sie eine junge, interessierte, gef&uuml;hlsbetonte und lebensfreudige Frau. Die Aussehen zeichnet sich aus durch: <em>&quot;&#8230; in schwarzer Cowboy-Hose, &#8230; schwarzen Pullover mit Rollkragen, &#8230; eine Halskette aus Holz, &#8230; Espadrilles &#8230; .&quot;</em></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Sabeth und Walter lassen sich w&auml;hrend der paarw&ouml;chigen Reise in Frankreich, Italien und Griechenland auf eine Aff&auml;re ein, welche im Inzest endet.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Wodurch und warum wird Homo Fabers rationales Weltbild zerst&ouml;rt?</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Buch beginnt mit dem Abflug Fabers in New York. Aufgrund seines Berufes kommt er sehr viel zum Fliegen. In den F&uuml;nfzigern ist Fliegen noch nicht so weitverbreitet wie heute und sicher. Faber jedoch fliegt viel und gerne, er kennt sich sogar schon mit den Flugzeugen aus, und vertraut auf die Technologie. <em>&quot; &#8230; wie &uuml;blich auf dieser Stecke, eine Super Constellation &#8230; .&quot; </em>Obwohl ihm die Gefahren einer Notland in der W&uuml;ste Mexikos durch aus bekannt sind, verh&auml;lt er sich &uuml;berraschend ruhig. Das l&auml;sst sich darauf zur&uuml;ckf&uuml;hren, wie genau er die Technik kennt und wie gro&szlig; die Wahrscheinlichkeit ist, dass dem Flugzeug tats&auml;chlich etwas passiert.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">In der Zeit, die er nach dem Absturz in der W&uuml;ste verbringen mu&szlig;, kennt Faber einen Deutschen lernen, mit dem er sp&auml;ter nach Guatemala f&auml;hrt um seinen alten Freund Joachim zu besuchen, den er schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Es gelingt ihnen nur schwer zu der Plantage in den Tropen von Guatemala zu gelangen. Mit Hilfe eines ausgeborgten Land Rovers erreichen sie doch ihr Ziel und finden Joachim erh&auml;ngt in seiner eher &auml;rmlichen H&uuml;tte auf. Trotzdem scheint Faber nicht weiter ersch&uuml;ttert zu sein, er scheint sich mehr mit der Umwelt zu besch&auml;ftigen als mit dem Tod seines Freundes. <em>&quot; &#8230; es wunderte mich, woher sein Radio, &#8230; , den elektrischen Strom bezieht, &#8230; .&quot;</em></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Schlu&szlig;endlich trifft Faber Sabeth, wie bereits angesprochen, auf der Fahrt mit dem Schiff von New York nach Europa. Nach ihrem Tod ist er wirklich deprimiert, und glaubt das Leben Hannas und seines zerst&ouml;rt zu haben. Es ist als ginge ihm ein Licht, und er begreife endlich das es doch Gef&uuml;hle gibt. Zuvor hat er nat&uuml;rlich auch nicht gewusst, dass er Vater ist. Nach dem Tod seiner Tochter, glaubt er einen Teil seines Lebens vepasst zu haben. Jedenfalls macht er einen positiven Schritt, er beschliesst n&auml;mlich mit Hanna weiter zu leben, welche sich diesem Gedanken anschliesst.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Diese drei Punkte: der Flugzeugabsturz in Mexiko, der Suizid seines Freundes und die Tatsache eine Tochter zu haben, lassen Home Fabers rationales Weltbild verschwinden, welches sich durch das Gef&uuml;hl ersetzt einen Teil seines Leben verschlafen zu haben. <em>&quot; &#8230; aber auch Hanna hat nicht ahnen k&ouml;nnen, dass Sabeth auf dieser Reise gerade ihrem Vater begegnet, der alles zerst&ouml;rt &#8211; &quot;</em> Er begreift den Gro&szlig;teil des Lebens als gef&uuml;hlloser, berechnender und asozialer Mensch verbracht zu haben.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Welche Bedeutung schenken Frauen Homo Faber, und welche er ihnen?</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Im allgemeinen ist zu sagen, dass Faber die Frauen verachtet, ihnen nicht viel Aufmerksamkeit schenkt und sie gr&ouml;&szlig;tenteils als unn&ouml;tig ansieht. Trotz seines hohen Alters, hat er immer noch junge Freundinnen. Warum, ist eigentlich nicht genau zu beantworten. Dies gibt ihm wahrscheinlich mehr Selbstbewusstsein. Die &Uuml;berheblichkeit zeigt sich auch in folgender Aussage: <em>&quot; &#8230; obwohl ich grunds&auml;tzlich nicht heirate.&quot; </em>Dieses Zitat findet sich gleich auf der ersten Seite des Buchs. Was sich Frauen selber denken wird im Buch nie behandelt, da alles aus der Sicht Homo Fabers geschrieben ist. Es macht ihn gl&uuml;cklich alleine leben zu k&ouml;nnen<em>: &quot; &#8230; ich genie&szlig;e es, alleine zu erwachen, kein Wort sprechen zu m&uuml;ssen. Wo ist die Frau, die das begreift?&quot; </em>Besser l&auml;sst sich &Uuml;berheblichkeit und Gleichg&uuml;ltigkeit nicht beschreiben. Er zeigt einfach keine Gef&uuml;hle.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Bekanntschaft mit Sabeth l&auml;uft jedoch anders ab. Sie ist anders als jede der anderen Frau die er bis jetzt kennengelernt hat. Sie ist j&uuml;nger, sehr wi&szlig;begierig und schlau, wie Faber analysiert. Trotz der anderen Situation spielt Homo Faber immer noch seine m&auml;nnliche &Uuml;berlegenheit aus, und h&auml;lt ihr beispielsweise Vortr&auml;ge &uuml;ber Turbinen oder kommunizierende R&ouml;hren. Auf jeden Fall ist er stolz eine so junge Freundin zu haben, aber auch Sabeth ist gl&uuml;cklich mit Faber zusammen sein zu k&ouml;nnen. Aus dem Text geht auch hervor, dass beide zufrieden sind. Sabeth ist der gr&ouml;&szlig;te Ansto&szlig; Fabers Weltbild zu ver&auml;ndern, da er mir ihr die meiste Zeit verbringt. Teilweise macht es ihm keinen Spa&szlig; und er widersetzt sich auch manchen Aktivit&auml;ten. Trotzdem wandelt diese Beziehung Faber in einen &quot;Menschen&quot; mit &Auml;ngsten und Gef&uuml;hlen um.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Bezug auf die Zeit der Ver&ouml;ffentlichung</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Der Bericht &quot;Home Faber&quot; wurde zu einer Zeit ver&ouml;ffentlicht, als es viele technologische Erneuerungen im Leben der Menschen gab. z. B.: Antibiotika, Kernenergie und die Raumfahrt. Wie bei allem neuen gibt es immer Bef&uuml;rworter und Gegner, und Max Frisch z&auml;hlt zu letzterem. Es kann also auch durch aus sein, dass Max Frisch mit diesem Buch seinen Widerstand gegen den technologischen Fortschritt ausdr&uuml;cken wollte.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Meine pers&ouml;nliche Meinung</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Aufenthalte Home Fabers in Teilen Mexikos und in den USA haben mir sehr gut gefallen. Sie werden sehr detailliert und wahrheitsgetreu beschreiben. Da ich selber schon an den Orten war, die in Mexiko beschrieben werden, ist es ein sehr interessanter Vergleich. Das Buch wurde in den F&uuml;nfzigern geschrieben und stellt die St&auml;dte in Mexiko als schrecklich klein und zur&uuml;ckgeblieben dar. Heute ist dies nat&uuml;rlich nicht mehr der Fall, aber es war auf jeden Fall interessant dar&uuml;ber zu lesen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Home Fabers Wandel hat sicher einen Bezug auf die Gegenwart. Es gibt immer mehr Menschen die sich von ihrer Umwelt abschirmen. Der Computer, eine Einrichtung die es damals noch nicht gegeben hat, tr&auml;gt sicher wesentlich dazu bei. Trotzdem ist es sicher nicht schlecht, neuen Technologien gegen&uuml;ber offen sein.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich war von Anfang an interessiert und es ist mir nicht schwer gefallen es zu Ende zu lesen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Konklusion</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Home Faber ist ein erfolgreicher Ingenieur, der bei Frauen sehr viel Anklang findet. Er nutzt dieses aus, aber eigentlich hat er immer nur oberfl&auml;chliche Beziehungen, mit Frauen als auch m&auml;nnlichen Freunden. Nach den drei, f&uuml;r Home Faber eher statistisch unwahrscheinlichen Herg&auml;nge, der Flugzeugabsturz, der Selbstmord seines Freundes und der Tod seiner eigenen Tochter, ist er zu einem anderem Menschen geworden. Er glaubt einen Teil seines Lebens verpasst zu haben, und das Leben eines anderen zerst&ouml;rt zu haben. Pl&ouml;tzlich scheint er auch &uuml;berzeugt zu sein, Magenkrebs zu haben. Fr&uuml;her hat er das sicher auch anhand Statistik abgestritten. Am Ende hat Zufall und Tod doch Platz im Leben des Homo Fabers gefunden.</p>
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		<title>Der Verdacht &#8211; Friedrich D&#252;rrenmatt Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Biografie des Autors


Friedrich D&#252;rrenmatt, der Sohn des Pfarrers Reinhold D. und dessen Ehefrau Hulda, geborene Zimmermann, wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Er besuchte bis 1935 die Sekundarschule in Gro&#223;h&#246;chstetten, danach das Gymnasium und das Humboldtianum in Bern. Nach der Matura studierte er Philosophie in Z&#252;rich und Bern. 1945 erschien seine [...]]]></description>
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<ol>
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Biografie des Autors</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Friedrich D&uuml;rrenmatt, der Sohn des Pfarrers Reinhold D. und dessen Ehefrau Hulda, geborene Zimmermann, wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Er besuchte bis 1935 die Sekundarschule in Gro&szlig;h&ouml;chstetten, danach das Gymnasium und das Humboldtianum in Bern. Nach der Matura studierte er Philosophie in Z&uuml;rich und Bern. 1945 erschien seine erste Publikation &quot;Der Alte&quot;. Ein Jahr sp&auml;ter heiratete er die Schauspielerin Lotti Geissler. Sein Sohn Peter kam im n&auml;chsten Jahr zur Welt, seine T&ouml;chter Barbara und Ruth 1949 beziehungsweise 1951. 1948 zog er nach Ligerz am Bielersee. &quot;Der Richter und sein Henker&quot; erschien 1950 in Fortsetzungen f&uuml;r die Zeitschrift &quot;Der Schweizerische Beobachter&quot;. Im folgenden Jahr erschien dann &quot;Der Verdacht&quot;. 1952 zog er nach Neuch&acirc;tel in sein eigenes Haus. 1959 erhielt er in Mannheim den Schillerpreis und 1974 eine Ehrenprofessur des Staates Israel. 1978 kam Maximilian Schells Verfilmung von &quot;Der Richter und sein Henker&quot; in die Kinos. D&uuml;rrenmatts Frau starb im Januar 1983. Ein Jahr sp&auml;ter heiratete er die Filmemacherin, Schauspielerin und Journalistin Charlotte Kerr. Ein interessantes Detail aus dem gleichen Jahr: Er benutzte die Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille dazu, Zuckmayers Werke f&uuml;r &quot;Schei&szlig;e&quot; zu halten. Friedrich D&uuml;rrenmatt starb am 14. Dezember 1990 in seinem Haus in Neuch&acirc;tel an einem Herzinfarkt. Seinen literarischen Nachlass hat er der Eidgenossenschaft zur Bildung eines &quot;Schweizer Literaturarchivs&quot; geschenkt.</p>
<ol start="2">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Zum Werk</strong></p>
</li>
</ol>
<p>In diesem Kriminalroman geht es nicht darum, herauszufinden wer der M&ouml;rder ist, sonder vielmehr darum, ob und wie B&auml;rlach aus der Falle kommt. Das Werk stammt aus der Epoche der Moderne. 45575duh11pmq3i</p>
<p>Das Werk weist viele Parallelen zum Werk &bdquo;Der Richter und sein Henker&ldquo; auf. Das umfasst Personen, Ort und Zeit. Selbst die Krankheit, die B&auml;rlachs wirken in &bdquo;Der Richter und sein Henker&ldquo; unter Druck setzte, ist in diesem Werk wieder gebraucht.</p>
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;">&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Gattung des Werkes</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Bei diesem Kriminalroman in zwei Teilen handelt es sich um epische Prosa des sp&auml;ten 20. Jahrhunderts.</p>
<ol start="4">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>N&auml;here Angabe</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">D&uuml;rrenmatt erz&auml;hlt diese Kom&ouml;die aus der Sicht eines auktorialen Erz&auml;hlers. Der Text ist gepr&auml;gt von direkten und indirekten Reden. Jede der Hauptfiguren hat zumindest einmal die M&ouml;glichkeit seinen Standpunkt ausf&uuml;hrlich darzustellen.</p>
<ol start="5">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Literat- Werk Beziehung</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Diese Handlung passiert in D&uuml;rrenmatts Heimat. Im Salem- Spital, in dem der Kommiss&auml;r operiert wurde, war D&uuml;rrenmatts Vater Seelsorger.</p>
<p align="justify">Im Kontext des Romans nennt B&auml;rlach den Dr. Emmenberger einen Nihilisten. Das weist Emmenberger entschieden zur&uuml;ck. Auch D&uuml;rrenmatt hat sich immer dagegen gewehrt ein Nihilist genannt zu werden.</p>
<ol start="6">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Inhaltsangabe</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">B&auml;rlach liegt nach einer erfolgreich verlaufenen Operation im Berner Salem Spital. Der ihm pers&ouml;nlich bekannte Doktor Hungertobel ist bei ihm. In einer alten Ausgabe der Zeitschrift &quot;Life&quot; findet er das Bild des KZ-Arztes Nehle. Hungertobel erschrickt. Er meint in diesem Bild den Vorsteher einer Schweizer Nobelklinik, Dr. Emmenberger, zu erkennen. B&auml;rlachs Neugier ist damit geweckt, ein Verdacht ist aufgekommen.</p>
<p align="justify">Hungertobel versorgt B&auml;rlach mit alten medizinischen Zeitschriften. Emmenbergers &quot;Alibi&quot;, ein Chile Aufenthalt w&auml;hrend des Nazi Regimes, scheint zu stimmen. Nur der Stil seiner in Chile ver&ouml;ffentlichten Artikel stimmt nicht mit seiner genialen Art &uuml;berein, die ihm sonst nachsagt wird Damit erh&auml;rtet sich B&auml;rlachs Verdacht, dass Emmenberger und Nehle vor und nach der Nazi Zeit ihre Rollen getauscht haben. B&auml;rlach erf&auml;hrt von einem Kollegen, dass Nehle 1945 durch Selbstmord gestorben ist. Von einen riesenhaften Juden, nach dem B&auml;rlach geschickt hat, erf&auml;hrt er von Nehles grausamen Operationen an Menschen bei vollem Bewusstsein.</p>
<p align="justify">B&auml;rlachs Neugier ist endg&uuml;ltig geweckt. Er will unter falschem Namen in Emmenbergers Klinik verlegt werden. Vorher aber l&auml;sst er durch den Verleger Fortschig noch einen Zeitungsartikel erscheinen, der Emmenberger provozieren soll. Im Spital angekommen dr&auml;ngt B&auml;rlach auf ein erstes &quot;Verh&ouml;r&quot; Emmenbergers bei der anf&auml;nglichen Untersuchung. Emmenberger und B&auml;rlach bedrohen sich gegenseitig mit Doppeldeutigkeiten. B&auml;rlach wird f&uuml;r f&uuml;nf Tage durch eine Insulinkur ausgeschaltet. Er realisiert, dass er in Emmenbergers Gewalt ist. Auch f&uuml;r Fortschig kommt jede Hilfe zu sp&auml;t. Er ist bereits einem Mordanschlag zum Opfer gefallen.</p>
<p align="justify">Emmenberger erscheint pers&ouml;nlich, um B&auml;rlach die bevorstehende Stunde seines Todes anzuk&uuml;ndigen. Er tr&auml;gt B&auml;rlach sein Glaubensbekenntnis vor und ist bereit B&auml;rlach freizulassen, wenn dieser auch an etwas so fest glauben kann wie er. B&auml;rlach aber schweigt. Selbst als Emmenberger dem ebenfalls bedrohten Hungertobel das Leben verspricht. B&auml;rlach bleibt nichts mehr zu tun, als dem qualvollen Ticken der Uhr bis zur Stunde seines Todes zuzuh&ouml;ren.</p>
<p align="justify">Als es soweit ist, erscheint aber nicht Emmenberger, sondern Gulliver. Gulliver hat B&auml;rlach seit dem Besuch im Salem nicht mehr aus den Augen gelassen. Nun hat er Emmenberger seiner gerechten Strafe zugef&uuml;hrt. Man wird auch bei ihm einen Selbstmord durch Gift feststellen. Der von Emmenberger vorget&auml;uschte Selbstmord Nehles ist ger&auml;cht. Gulliver verabschiedet sich und verl&auml;sst den Raum durchs Fenster. Hungertobel, der mit Gulliver gekommen ist, nimmt B&auml;rlach wieder in Empfang, um ihn f&uuml;r sein letztes Lebensjahr nach Bern zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.</p>
<ol start="7">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Charakteristik der Hauptpersonen</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify"><u>Kommis&auml;r B&auml;rlach</u>: Ein Krebskranker Kommis&auml;r der Berner Polizei der Kurz vor seiner Pensionierung steht. Er hat gerade eine Operation hinter sich und noch ungef&auml;hr ein Jahr zu leben. Abgemagert fristet er sein Dasein. In seinem Verdacht erkennt er die letzte sich ihm bietende M&ouml;glichkeit sich selbst noch einmal zu beweisen. Doch er versagt.</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Dr. Emmenberger</u>: Er beendet sein Studium sehr gut und wandert offiziell 1932 nach Chile aus. W&auml;hrend dieser Zeit werkt er als KZ Arzt in Stutthof. Als unbescholtener B&uuml;rger in die Schweiz zur&uuml;ckgekehrt, gr&uuml;ndet er in Z&uuml;rich eine Privatklinik, mehr eine Sterbeklinik, f&uuml;r Reiche. Von seinen Freunden wird schon w&auml;hrend seines Studiums ein Hang zum Sadismus festgestellt. Diesen lebt er auch weiterhin in seinem Sanatorium aus.</p>
<p align="justify"><u>Hungertobel</u>: Er ist der Arzt B&auml;rlachs im Salem Klinikum. Er ist derjenige der B&auml;rlach bei seinen Recherchen unterst&uuml;tzt, aber zur gleichen Zeit nicht glauben kann, dass Emmenberger ein sadistischer M&ouml;rder ist. Auch privat ist Hungertobel ein Freund B&auml;rlachs.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>&nbsp;</u></p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Gulliver</u>: Er ist eine Riesengestalt mit kahlem Kopf und edlen H&auml;nden. Der Jude ist gezeichnet durch die Narben, die er in der Nazizeit zugef&uuml;gt bekommen hat. Gulliver &uuml;bersteht im KZ eine von Emmenbergers Operationen, gilt aber als offiziell Tot. So lebt er, dem Alkohol verfallen, in dunklen Kellern und kommt nur w&auml;hrend der Nacht hervor. Er ist es, der den Verdacht B&auml;rlachs best&auml;tigt und ihn zu neuen Taten bekr&auml;ftigt.</p>
<p align="justify"><u>Fortschig</u>: Ein heruntergekommener, kleiner, d&uuml;rrer Kerl, dessen Hals immer ein gelber Schal schm&uuml;ckt. Er ist der Redakteur der mit niedrigen Auflagen herausgegebenen Zeitung &bdquo;Apfelschu&szlig;&ldquo;. F&uuml;r wenig Geld erf&uuml;llt er B&auml;rlach den Gefallen, einen Artikel in seine Zeitung aufzunehmen.</p>
<ol start="8">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Weitere Werke</strong></p>
</li>
</ol>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Der Verdacht</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Die Panne</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Das Versprechen um575d5411pmmq</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Die Justiz</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Durcheinandertal</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Der Auftrag oder vom Beobachten des Beobachters der Beobachter</p>
</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Novelle &#8211; Worterkl&#228;rung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Novelle
Die Novelle
Die Novelle ist eine k&#252;rzere Erz&#228;hlung, die durch pr&#228;gnante Struktur, dezidierten Kunstwillen und einen strengen Aufbau gekennzeichnet ist. Der Begriff stammt aus dem Italienischen und ist erst seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen gebr&#228;uchlich. Ohne einen Vorl&#228;ufer in der Antike bildet sie eine der ersten modernen literarischen Formen. Ihre Entstehung ist eng mit [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Die Novelle</font></strong></h1>
<p align="center"><strong><em>Die Novelle</em></strong></p>
<p>Die Novelle ist eine k&uuml;rzere Erz&auml;hlung, die durch pr&auml;gnante Struktur, dezidierten Kunstwillen und einen strengen Aufbau gekennzeichnet ist. Der Begriff stammt aus dem Italienischen und ist erst seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen gebr&auml;uchlich. Ohne einen Vorl&auml;ufer in der Antike bildet sie eine der ersten modernen literarischen Formen. Ihre Entstehung ist eng mit der sich emanzipierenden B&uuml;rgerwelt verbunden. Die Gesellschaft stellt sich in der Novelle selbst dar. Traditionellerweise lauscht das Publikum in einer Rahmenerz&auml;hlung einer Geschichte, die ein fiktiver Erz&auml;hler aus seiner Mitte in Form der Binnenerz&auml;hlung vortr&auml;gt. (vg) Diese Rahmenstruktur tr&auml;gt wesentlich zur geschlossenen Form der Novelle bei, aber auch zu einer spezifischen Perspektive, da das Erz&auml;hlte aus der Distanz objektiviert erscheint und auch belehrend reflektiert werden kann. Diese Geschlossenheit wird aber bei rahmenlosen Novellen gewahrt. Formal sind hier ebenfalls eine erz&auml;hlerische Einstr&auml;ngigkeit, das Fehlen abschweifender Episoden und ein recht</p>
<p>kontinuierlicher Zeitablauf kennzeichnend.</p>
<p><strong>Vorbilder:</strong></p>
<p>Boccaccios Decamerone (Italien, 14. Jahrhundert) und die Novelas ejemplares von dem Spanier Cervantes (17. Jahrhundert).</p>
<p>In Deutschland begann Goethe mit seiner Novelle diese Literaturform; Kleist, Tieck, E.T.A. Hoffmann und andere schrieben auch Meisterwerke der Novellistik. Goethe definierte die Novelle als &quot;eine sich ereignete, unerh&ouml;rte Begebenheit&quot; (&quot;the happening of a startling occurance,&quot; in other words, a novella shows the reader a startling occurance happening.)</p>
<p>Im Jahre 1871 &uuml;bernahm P. von Heyse Goethes Ideen in seiner &quot;Falkentheorie&quot;. In dieser Theorie zu der Novelle sagte er, da&szlig; diese Literaturform ein zentrales Objekt oder eine zentrale Begebenheit brauchte. (Er nannte seine Theorie die &quot;Falkentheorie&quot; nach einer Novelle von Bocaccio in der Decamerone&quot;, in der ein Mann die Liebe einer Frau dadurch gewinnt, dass er sein Lieblingstier, einen Falken, t&ouml;tet und ihr zum Essen gibt.)</p>
<p>Man kann etwas besser verstehen, was eine Novelle ist, wenn man sie mit den meisten Romanen vergleicht. Romane geben ein gro&szlig;es Bild einer Epoche und versuchen oft, ganze Leben zu zeigen. Die Novelle zeigt nur Einzelsituationen4 aus dem Leben, die f&uuml;r die Menschen in diesen Situationen eine Schicksalswende bedeuten.</p>
<p>
<strong>Charakteristiken der Novelle:</strong></p>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Oft sind nicht die Personen, sondern was ihnen passiert, in einer Novelle wichtig.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Die Novelle hat keine l&auml;ngere Exposition, Beschreibungen oder Reflexion; sie ist, wie ein Drama, straff und zielstrebig komponiert.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Es gibt eine wichtige, konflikthaltige Begebenheit, die sich in der Wirklichkeit abspielen k&ouml;nnte.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>In Prosa geschrieben.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Ereignisse beruhen auf einem zentralen Konflikt.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>k&uuml;rzer sind als ein Roman, keine Nebenhandlungen und nur wenige Hauptfiguren (=Protagonisten) haben.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Die Handlung konzentriert sich auf ein pl&ouml;tzliches, krisenhaftes Ereignis, durch welches der Lebensweg des Protagonisten eine schicksalshafte Wendung erf&auml;hrt.</p>
</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 12pt;">
<p>Die Struktur der Novelle ist der des Dramas &auml;hnlich: Exposition &#8211; Hinf&uuml;hrung zur &#8211; Krise &#8211; Verz&ouml;gerung &#8211; L&ouml;sung/Katastrophe (Zur Vertiefung siehe auch Aristoteles &#8216;Poetik&#8217;)</p>
</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das Versprechen Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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DAS VERSPRECHEN
DAS VERSPRECHEN
Das Versprechen &#8211; von D&#252;rrenmatt Requiem auf einen Kriminalroman genannt &#8211; wurde unter dem Titel Es geschah am hellichten Tag mit Heinz R&#252;hmann und Gert Fr&#246;be in den Hauptrollen verfilmt. Allerdings weicht die Filmhandlung von der Handlung im Buch stark ab, da der Autor die Filmerz&#228;hlung als Vorfassung des Romans benutzte, die er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">DAS VERSPRECHEN</font></strong></h1>
<p align="center" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong><em><u>DAS VERSPRECHEN</u></em></strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Versprechen &#8211; von D&uuml;rrenmatt Requiem auf einen Kriminalroman genannt &#8211; wurde unter dem Titel Es geschah am hellichten Tag mit Heinz R&uuml;hmann und Gert Fr&ouml;be in den Hauptrollen verfilmt. Allerdings weicht die Filmhandlung von der Handlung im Buch stark ab, da der Autor die Filmerz&auml;hlung als Vorfassung des Romans benutzte, die er sp&auml;ter wieder &uuml;berarbeitete.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Versprechen handelt vom Schicksal eines hochbegabten Kriminalkommissars, dem ein Mord und seine Aufkl&auml;rung zu einem Pr&uuml;fstein f&uuml;r seine menschliche Existenz wird.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Eigentlich sollte sich Kriminalkommissar Matth&auml;i, der auf dem H&ouml;hepunkt seiner Karriere angelangt ist, zum Flug nach Jordanien fertigmachen, um dort ein ehrenvolles Amt zu &uuml;bernehmen. Im Begriff, seinen Schreibtisch aufzur&auml;umen, erreicht ihn ein Anruf aus M&auml;gendorf, einem kleinen Nest in der N&auml;he vom Z&uuml;rich: ein ihm bekannter Hausierer teilt ihm mit, er habe im Wald die Leiche eines M&auml;dchens gefunden.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Matth&auml;is Abflug ist in drei Tagen f&auml;llig, aber er f&auml;hrt nach M&auml;gendorf und findet das M&auml;dchen, von einem unbekannten Verbrecher mit einem Rasiermesser grausam verst&uuml;mmelt. Und er verspricht den ersch&uuml;tterten Eltern des Gritli Moser bei seiner Seligkeit, nicht zu rasten, bis er den Unt&auml;ter entlarvt hat.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die M&auml;gendorfer halten den Hausierer von Gunten f&uuml;r den T&auml;ter. Nur mit M&uuml;he kann Matth&auml;i ihn in letzter Minute vor ihrer Lynchjustiz retten &#8211; aber nicht vor dem Zugriff seiner Kollegen, die den Fall einfach und schnell l&ouml;sen m&ouml;chten.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Unter dem Druck des Verh&ouml;rs legt von Gunten ein Gest&auml;ndnis ab; erh&auml;ngt sich aber wenig sp&auml;ter in seiner Zelle.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Matth&auml;i glaubt nicht an seine Schuld und will sein Versprechen halten, selbst wenn er dabei seine Existenz aufs Spiel setzt. Er l&auml;&szlig;t den Flug nach Jordanien platzen und k&uuml;mmert sich, gegen den Willen seiner Vorgesetzten, um die Aufkl&auml;rung des Falles. Matth&auml;i ist &uuml;berzeugt, da&szlig; der M&ouml;rder des Kindes (es gab auch noch zwei weitere Mordf&auml;lle in den Kantonen Schwyz und St. Gallen in gleicher Art) noch frei heruml&auml;uft und andere Kinder in Gefahr sind.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Er mu&szlig; seine Recherchen jedoch privat f&uuml;hren, denn f&uuml;r die Polizei gilt der Fall als abgeschlossen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Matth&auml;i beginnt seine Ermittlungen in der Schulklasse des Gritli Moser. Dort stellt sich heraus, da&szlig; Gritli ihrer besten Freundin von einem Riesen erz&auml;hlte, der ihr kleine Schokoladeigel schenkte. Auch eine Zeichnung von Gritli h&auml;ngt noch in der Klasse. Ein Riese, ein gro&szlig;es, schwarzes Auto, die Schokoladeigel und ein seltsames Tier mit H&ouml;rnern sind darauf zu sehen. Matth&auml;i spricht mit einem Psychiater &uuml;ber diese Kinderzeichnung. Der Kommiss&auml;r h&auml;lt den Riesen f&uuml;r den M&ouml;rder. Der Nervenarzt h&auml;lt es durchaus f&uuml;r m&ouml;glich, da&szlig; ein kranker Mann mit einem Ha&szlig; auf Frauen diese grauenvollen Morde begangen haben k&ouml;nnte. Als Matth&auml;i nach langen Studien im Zoo das Tier mit H&ouml;rnern auf Gritlis Zeichnung als Steinbock identifiziert &#8211; der Steinbock ist das Wappentier Graub&uuml;ndens &#8211; mietet er sich dort eine heruntergekommene Tankstelle und bet&auml;tigt sich als Tankwart. F&uuml;r den Haushalt engagiert er eine Frau mit einem Kind, das gro&szlig;e &Auml;hnlichkeit mit den drei ermordeten M&auml;dchen hat. Vor der Tankstelle stehen viele Kinderspielsachen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">So will Matth&auml;i auf den M&ouml;rder warten. Eines Tages mu&szlig; er vorbeikommen mit einem gro&szlig;en, schwarzen Auto. Er ist &uuml;berzeugt, da&szlig; der M&ouml;rder &ouml;fters die Strecke Graub&uuml;nden-Z&uuml;rich f&auml;hrt. Die kleine Annemarie, Tochter von Frau Heller, soll als K&ouml;der dienen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Matth&auml;is ehemaliger Chef kommt &ouml;fters bei der Tankstelle vorbei. Er bietet Matth&auml;i an, wieder in seine fr&uuml;here Stellung zur&uuml;ckzukehren. Dieser lehnt jedoch ab. Er wartet weiter. Unerbittlich, hartn&auml;ckig, leidenschaftlich. Jeder Kunde, der sich mit dem kleinen M&auml;dchen unterh&auml;lt, wird von ihm beobachtet. Jede auff&auml;llige Autonummer notiert.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Nach den gro&szlig;en Ferien erwischt Matth&auml;i Annemarie einmal mit Schokoladetr&uuml;ffel am Waldrand sitzend. Sie hat die Schule geschw&auml;nzt und nach hartn&auml;ckigem Schweigen erz&auml;hlt sie endlich, da&szlig; sie auf den Zauberer warte.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Matth&auml;i kann sich nur mit M&uuml;he beherrschen. Er sieht sich seinem Ziel nahe. Sein ehemaliger Chef organisiert eine totale &Uuml;berwachung des betreffenden Waldst&uuml;cks. Annemarie geht jeden Tag dort hin und wartet auf den Zauberer.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Doch dieser kommt nicht. Nach einiger Zeit wird die Aktion abgeblasen. Der Kommandant, der Staatsanwalt, alle sind w&uuml;tend. Nur Matth&auml;i nicht. Er wartet weiter.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">In den folgenden Jahren ereignet sich kein neuer Mord. Matth&auml;i verkommt, trinkt. Die Tankstelle wird zum Treffpunkt zwielichtiger Gestalten. Der Kommandant f&auml;hrt immer wieder auf ein paar Worte bei Matth&auml;i vorbei.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Eines Tages wird der Kommandant durch den Anruf eines Geistlichen in eine Privatklinik gebeten. Eine sterbende Frau m&ouml;chte ihr Gewissen befreien. Sie stammt aus wohlhabender Familie, ihr Mann stirbt bald. Sie heiratet daraufhin ihren Chauffeur und Hausmeister Albert, der um Jahrzehnte j&uuml;nger ist. Regelm&auml;&szlig;ig schickt sie ihn mit dem Auto &#8211; einem alten schwarzen Amerikaner &#8211; nach Z&uuml;rich. Nach und nach f&auml;llt ihr die krankhafte Ver&auml;nderung seines Verhaltens auf. Bis sie dann blutverschmierte Kleidung und das Rasiermesser findet. Aus Zeitungsberichten wei&szlig; sie von den Morden an den M&auml;dchen. Sie verd&auml;chtigt ihn sofort und er gibt die Morde ihr gegen&uuml;ber auch zu. Aus R&uuml;cksicht auf ihre Familie schweigt sie jedoch, auch dann, als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt. Jetzt m&ouml;chte Frau Schrott jedoch die Wahrheit sagen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Der Kommandant eilt zur Tankstelle Matth&auml;is. Vielleicht kann er noch etwas retten. Doch es ist zu sp&auml;t. Doktor Matth&auml;i sitzt trotz der K&auml;lte in seinem Monteuranzug auf seiner Bank, raucht, stinkt nach Absinth.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Worte des Kommandanten erreichen ihn nicht. Er zeigt keinerlei Reaktion.</p>
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		<title>Das epische Theater</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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Das epische Theater
Das epische Theater 

Neben dem sogenannten aristotelischen Drama gibt es dramatische Werke, die anders gestaltet sind und andere Absichten haben.Der Augsburger Bertolt Brecht setzte dem aristotelisch-klassischen Drama einen Dramentypus entgegen, den er &#8222;episches Theater&#34; nannte, weil sich das Drama wie ein Roman &#252;ber R&#228;ume und Zeiten erstreckt und Einblick in ein vielschichtiges Geschehen [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Das epische Theater</font></strong></h1>
<p><strong>Das epische Theater </strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
Neben dem sogenannten aristotelischen Drama gibt es dramatische Werke, die anders gestaltet sind und andere Absichten haben.Der Augsburger Bertolt Brecht setzte dem aristotelisch-klassischen Drama einen Dramentypus entgegen, den er &bdquo;episches Theater&quot; nannte, weil sich das Drama wie ein Roman &uuml;ber R&auml;ume und Zeiten erstreckt und Einblick in ein vielschichtiges Geschehen gibt.Das epische Theater ist also ein von Brecht gepr&auml;gter Terminus zur Kennzeichnung des Theaters des &bdquo;wissenschaftlichen Zeitalters&quot;:Der Zuschauer wird durch illusionsst&ouml;rende Mittel (Aus-der Rolle-Treten des Schauspielers, Projektion von Zwischentiteln, die die Quintessenz der gespielten Szene und ihre gesellschaftliche Relevanz aufzeigen, Songs, und &auml;hnliches) zum Mitdenken statt zum &bdquo;Einf&uuml;hlen&quot; gezwungen. Als distanzierter Beobachter verfolgt er kritisch den Gang der Handlung, die nicht in der Form von dramatisch gebauten und zugespitzten Akten, sondern in einer revueartigen Montage von Einzelszenen dargeboten wird.Da Brecht den Begriff des epischen Theaters sp&auml;ter als unzul&auml;nglich empfand, verwandte er statt dessen h&auml;ufig die Bezeichnung &bdquo;dialektisches Theater&quot;.Im epischen Drama treten die Schauspieler bisweilen aus ihren Rollen heraus. Die Technik, dass sich Rollentr&auml;ger dem Publikum bekannt machen, findet sich allerdings nicht nur bei Brecht, sondern schon in alten Passionsspielen und auch bei anderen modernen Autoren, z.B. bei Jean Anouilh.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
Das Lied hat im epischen Theater mehrere Funktionen:1. Es l&ouml;st die dramatische Form auf.2. Es unterbricht den Gang der Handlung.3. Es h&auml;ngt innerlich nicht direkt mit dem Fortgang der Handlung zusammen, verweist aber auf ein wichtiges Problem.4. Es bewirkt einen Nachdenkproze&szlig; im Zuschauer.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
Der Zuschauer ist in der Regel auf passives und unkritisches Hinnehmen des Dargebotenen, auf Unterhaltung eingestellt.Brecht versucht deswegen, den Theaterbesucher durch seine Technik der Verfremdung des Vertrauten zu &uuml;berraschen und aufzuschrecken.Die Verfremdung ist im eigentlichen Sinne der von Brecht geforderte und gestaltete Verfremdungseffekt des epischen Theaters, der den Zuschauer desillusionieren und von den B&uuml;hnenvorg&auml;ngen distanzieren soll, um ihn zum kritischen Mitdenken zu veranlassen. Als Verfremdungseffekt wirken z.B. den Handlungsablauf unterbrechende und erl&auml;uternde Ansagen und Songs, Umbau auf offener Szene, erz&auml;hlende Textb&auml;nder.Selbstverst&auml;ndliches und Gewohntes soll zu etwas Ungewohntem umgeformt werden. Bei der Auff&uuml;hrung seines zweiten St&uuml;cks (&bdquo;Trommeln in der Nacht&quot;) wollte Brecht die festlich-feierliche Atmosph&auml;re, die zu Beginn eines Theaterabends herrscht, zerst&ouml;ren, indem er Spruchb&auml;nder mit Texten wie &bdquo;Glotzt nicht so romantisch&quot; im Zuschauerraum aufh&auml;ngen lie&szlig;.Die epische Form des Theaters erz&auml;hlt den Vorgang auf der B&uuml;hne und macht den Zuschauer zum Betrachter, aber weckt seine Aktivit&auml;t und erzwingt von ihm Entscheidungen. Es vermittelt ihm Kenntnisse und der Zuschauer wird der Handlung gegen&uuml;ber gesetzt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Parabel</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
&bdquo;Der gute Mensch von Sezuan&quot; ist ein Parabelst&uuml;ck. Eine Parabel ist eine epische Kleinform und ist eine einfache metaphorische Erz&auml;hlung, die dazu benutzt wird, einen erzieherischen Gedanken, eine sittliche Idee oder eine Lebensweisheit sinnf&auml;llig zu verdeutlichen.Am Anfang oder Ende der Parabel wird gew&ouml;hnlich auf die Beziehung zwischen dem erz&auml;hlten Vorgang und dem eigentlich gemeinten Gedanken hingewiesen. darin ber&uuml;hrt sich die Parabel mit dem Gleichnis, doch enth&auml;lt die Parabel jeweils eine Geschichte, das Gleichnis hingegen nur einen einzigen Sachverhalt.Die Parabel ist eine lehrhafte Dichtung, die &auml;hnlich wie die Fabel, eine allgemeine Wahrheit durch eine gleichnisartige Geschichte darstellt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das absurde Drama</title>
		<link>http://www.hausaufgabenecke.de/deutsch/das-absurde-drama</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das absurde Drama
Das absurde Drama 

= absurdes Theater

&#8222;Absurd ist etwas, das ohne Ziel ist (&#8230;) Wird der Mensch losgel&#246;st von seinen religi&#246;sen, metaphysischen und transzendentalen Wurzeln, so ist er verloren, all sein Tun wird sinnlos, absurd, unn&#252;tz, erstickt im Keim&#34;.(Eug&#232;ne Ionesco)1

Das absurde Theater ist eine Form des modernen Theaters.Bei dem absurdem Theater ereigenet sich auf [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Das absurde Drama</font></strong></h1>
<p><strong>Das absurde Drama </strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
= absurdes Theater</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
&bdquo;Absurd ist etwas, das ohne Ziel ist (&#8230;) Wird der Mensch losgel&ouml;st von seinen religi&ouml;sen, metaphysischen und transzendentalen Wurzeln, so ist er verloren, all sein Tun wird sinnlos, absurd, unn&uuml;tz, erstickt im Keim&quot;.(Eug&egrave;ne Ionesco)1</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
Das absurde Theater ist eine Form des modernen Theaters.Bei dem absurdem Theater ereigenet sich auf der B&uuml;hne, in der Gestaltung von Handlung, Figuren und Dialog des Dramas absurdes und auch sind die Dialoge oft in einer absurden Logik abgefasst. Das moderne absurdes Theater will die auswegslose Situation enth&uuml;llen, in der sich der moderne Mensch und die Gesellschaft befinden.Es stellt sich mit seinen tragikkomischen, marionettenhaft handelnden, banal und ziellos redenden Figuren und seinen unsinnigen Ereignissen gegen das herk&ouml;mmliche psyschologische und Illusionstheater.Die Theatermode des absurden Theaters begann nach Vorl&auml;ufern wie A. Jarry, G. Apollinaire, dem Dadaisten T. Tzara, den Surrealisten A. Artaud, R. Vitrac, dem Volkskomiker Karl Valentin mit E. Ionesco und besonders mit Samuel Beckett.Weitere Vertreter des absurden Theaters, oft nur mit einzelnen Werken, sind die franz&ouml;sischen Schriftsteller J. Tardieu, A. Adamov, J. Genet, B. Vian, F. Billetdoux, die englischen Dramatiker H. Pinter, J. Saunders, die nordamerikanischen Schriftsteller E. Albee, A. Kopit, der Spanier F. Arrabal, die Deutschen G. Grass, W. Hildesheimer, H.G. Michelsen.In kommunistischen L&auml;ndern richten sich eine dem absurden Theater verwandte, satirische Dramenart auch gegen Absurdit&auml;ten der totalen Geistes-, Gewissens- und Lebensverplanung, der Sprachregelung und der B&uuml;rokratie.Der Ire beckett redet nicht in wohlgesetzten Dialogen &uuml;ber die Sinnlosogkeit des Lebens, sondern er stellt sie auf der B&uuml;hne sprachlich und szenisch dar. das Auszusagende und die Form der Aussage stimmen v&ouml;llig &uuml;berein. Dialog und Spiel der personen sind sinnlos, haben keine Beziehung mehr.Eine Handlung im Sinn des fr&uuml;heren Dramas gibt es nicht.Daf&uuml;r vermittelt das St&uuml;ck Angstvorstellungen, Traumbilder, groteske Situationen, grunds&auml;tzliches Nichtverstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Charakterisierung von Tschanz Der Richter und sein Henker</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Charakterisierung von Tschanz
Charakterisierung von Tschanz
Tschanz wird als h&#246;flicher (S.22) manchmal auch ungeduldiger (S.78) Mann beschrieben. Er f&#228;hrt gern schnell Auto, zum Entsetzen von B&#228;rlach (S.26). Eine weitere Eigenschaft ist, da&#223; er vorsichtig (S.96) aber auch durchaus eifrig (S.31) ist.
Obwohl er oft als naiv und dumm dargestellt wird, beweist er auch Mut (S.33 und S.35).
Aber er [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Charakterisierung von Tschanz</font></strong></h1>
<p><strong>Charakterisierung von Tschanz</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Tschanz wird als h&ouml;flicher (S.22) manchmal auch ungeduldiger (S.78) Mann beschrieben. Er f&auml;hrt gern schnell Auto, zum Entsetzen von B&auml;rlach (S.26). Eine weitere Eigenschaft ist, da&szlig; er vorsichtig (S.96) aber auch durchaus eifrig (S.31) ist.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Obwohl er oft als naiv und dumm dargestellt wird, beweist er auch Mut (S.33 und S.35).</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Aber er hat auch nicht sehr viel Selbstvertrauen, sonst w&uuml;rde er Schmied nicht kopieren, er h&auml;tte sich so akzeptieren m&uuml;ssen wie er ist. <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Motive f&uuml;r den Mord an Schmied</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Schmied besa&szlig; alle Eigenschaften, die Tschanz nicht hat:</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">-die Bewunderung der Kollegen(S.19) <br />
-wohlhabende Eltern(S.26) <br />
-eine gute Bildung/Studienabschlu&szlig;(S.26</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">-ein sch&ouml;nes Auto <br />
-eine h&uuml;bsche Verlobte</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Tschanz ha&szlig;t und bewundert Schmied gleichzeitig. Doch schlie&szlig;lich wird seine Eifersucht zum endg&uuml;ltigen Mordmotiv. Denn nach dem Mord schl&uuml;pft Tschanz mehr und mehr in die Rolle von Schmied. Er kleidet sich wie er (S.18 &quot;Tschanz trug den gleichen Mantel wie Schmied und einen &auml;hnlichen Filzhut&quot;) und kaufte sich Schmieds Mercedes nach dessen Tod (S.75). Schlie&szlig;lich l&auml;&szlig;t er sich von Anna versprechen seine Frau zu werden (S.102).Als Tschanz diese drei Dinge besitzt ist er Schmied schon sehr &auml;hnlich bis auf den Studienabschlu&szlig; und die Anerkennung der Kollegen nat&uuml;rlich. <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Tschanz wird von B&auml;rlach entlarvt</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">B&auml;rlach entlarvt Tschanz bei dem Abendessen zu dem er Tschanz einl&auml;dt, dort spielt er ihm vor gesund zu sein, dadurch wird Tschanz nerv&ouml;s und begreift, da&szlig; er in der Falle sitzt(S.112) und, da&szlig; B&auml;rlach schon die ganze Zeit wu&szlig;te, da&szlig; er der M&ouml;rder war. B&auml;rlachs erster Beweis ist die Kugel aus Gastmanns Hund auf den Tschanz geschossen hatte um B&auml;rlach zu retten (S.113), sie war identisch mit der Kugel aus Schmieds Kopf. B&auml;rlach findet auch durch ein Telefongespr&auml;ch heraus, da&szlig; Tschanz ihn belogen hat als er ihm erz&auml;hlte Schmied sei mit seinem &quot;blauen Charon&quot; &uuml;ber Ins nach Ligerz gefahren (S.113). Doch B&auml;rlach erkl&auml;rt ihm auch, da&szlig; er nur durch seine Eifersucht zum M&ouml;rder wurde und er sich eigentlich selber verraten hat, als er mehr undmehr in Schmieds Rolle schl&uuml;pfte (S.113 und S.114).Doch durch sein Verhalten hat sich Tschanz eigentlich selber &uuml;berf&uuml;hrt (S.114 &quot;Du hast es mir doch selber erz&auml;hlt&quot;). Tschanz versucht sich zwar noch zu rechtfertigen, doch B&auml;rlach stellt alles richtig (S.112). <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Wie wird Tschanz zum Henker?</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Schmied war B&auml;rlachs letzte Hoffnung Gastmann zu stellen, doch als dieser get&ouml;tet wird macht der Alte Schmieds M&ouml;rder zum &quot;Henker&quot;(S.116). B&auml;rlach benutzt Tschanz wie eine &quot;Schachfigur&quot; um Gastmann zu t&ouml;ten. Doch das begreift er erst bei dem Abendessen in B&auml;rlachs Haus (S.116). Somit wird B&auml;rlach zum Richter und Tschanz zum Henker. Nur um sich an Gastmann zu r&auml;chen macht B&auml;rlach skrupellos Tschanz, der eigentlich nicht am Streit zwischen dem Alten und Gastmann beteiligt ist zu seinem Werkzeug und l&auml;&szlig;t ihn seinen gr&ouml;&szlig;ten Feind t&ouml;ten und macht ihn dabei zum M&ouml;rder. <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Tschanz vollstreckt B&auml;rlachs Urteil</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Ohne zu wissen, da&szlig; er von B&auml;rlach benutzt wurde, geht er zu Gastmann um ihn zu verhaften, doch als einer von Gastmanns Diener auf ihn schie&szlig;t t&ouml;tet er Gastmann und seine Diener (S.104-105).So vollendet er v&ouml;llig unbewu&szlig;t B&auml;rlachs Rachefeldzug f&uuml;r den eigentlich Schmied vorgesehen war. <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Tschanz begeht Selbstmord</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Am Ende des Buches begeht Tschanz Selbstmord, weil er wahrscheinlich nicht verkraften konnte, da&szlig; er von B&auml;rlach von Anfang an nur benutzt wurde um Gastmann zu t&ouml;ten, er wurde nie von B&auml;rlach ernst genommen. Wahrscheinlich ist er auch verzweifelt, da B&auml;rlach ihm seinen f&uuml;r ihn perfekten Mord nachgewiesen hat (S.118 &quot;Tschanz sei zwischen Ligerz und Twann unter seinem vom Zug erfa&szlig;ten Wagen tot aufgefunden worden,&#8230;&quot;).</p>
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		<title>Brecht &#8211; Der gute Mensch von Sezuan Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Brecht &#8211; Der gute Mensch von Sezuan
Brecht &#8211; Der gute Mensch von Sezuan
Der Autor: Bertolt Brecht (1898-1956) 

10.2.1898 Bertolt wird in Augsburg als Sohn eines Fabrikdirektors geboren. 1917 : Abitur. Danach studiert er Philosophie und f&#228;ngt ein Medizinstudium in M&#252;nchen an. Kurz darauf wird er eingezogen und dient als Mitglied des Augsburger Soldatenkreises. 1919-1923 : [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Brecht &#8211; Der gute Mensch von Sezuan</font></strong></h1>
<p><strong>Brecht &#8211; Der gute Mensch von Sezuan</strong></p>
<p><strong>Der Autor: Bertolt Brecht (1898-1956) </strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
10.2.1898 Bertolt wird in Augsburg als Sohn eines Fabrikdirektors geboren. 1917 : Abitur. Danach studiert er Philosophie und f&auml;ngt ein Medizinstudium in M&uuml;nchen an. Kurz darauf wird er eingezogen und dient als Mitglied des Augsburger Soldatenkreises. 1919-1923 : Brecht schliesst sein Studium ab und wird Dramaturg und Regisseur in M&uuml;nchen. Er ist erbitterter Kriegsgegner und schreibt auch entsprechende St&uuml;cke1928 heiratet er Helene Weigel.1933 flieht Brecht auf Grund seiner politischen Ansichten vor dem Naziregime in die USA 1947 kehrt er nach Europa (Schweiz) zur&uuml;ck 1948 &uuml;bersiedelt er nach Ostberlin. 1949 gr&uuml;ndet er hier mit seiner Frau das Berliner Esemble (Experimentierb&uuml;hne). Mit seinen Inszenierungen gelangt er zu Weltruhm.14.8.1956 Brecht stirbt in Berlin</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN (1942)Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage:&bdquo;Ist es m&ouml;glich, auf dieser Welt ein guter Mensch zu sein&ldquo; ?Shen Te, eine arme Prostituierte, muss sich diese Frage stellen, als sie merkt, dass Ihre Gutm&uuml;tigkeit und Hilfsbereitschaft hochgradig ausgenutzt werden und sie beginnt einzusehen, dass man ein gewisses Mass an Egoismus and den Tag legen muss, wenn man nicht selbst verhungern oder auf der Strasse landen will.InhaltsangabeIm St&auml;dtchen Sezuan treffen drei G&ouml;tter ein, die die Existenz der g&ouml;ttlichen Gebote zu rechtfertigen versuchen. Sie suchen nach einem guten Menschen, der nach diesen Geboten lebt. Bereits auf der Suche nach einem Nachtquartier merken sie jedoch, dass dies nicht leicht wird &#8211; lediglich die Prostituierte Shen Te nimmt sie auf. Aus diesem Grund muss sie jedoch einem Freier absagen und kann folglich ihre Miete nicht zahlen. Die G&ouml;tter schenken Shen Te zum Abschied Geld , um ihre Dankbarkeit zu zeigen. Shen Te investiert das Geld in einen Tabakladen. Noch ehe das Gesch&auml;ft aufzubl&uuml;hen vermag, st&uuml;rzt es Shen Te auch schon wieder in den Ruin, da sie ihr Geld verleiht und alte Bekannte und Bed&uuml;rftige bei sich aufnimmt. So greift Shen Te schlie&szlig;lich zu einer List. Sie maskiert sich und spielt einen Mann, der ihren imagin&auml;ren Vetter Shui Ta darstellen soll, der das Gesch&auml;ft &uuml;bernimmt. Durch seine H&auml;rte und Verschlagenheit erh&auml;lt Shen Te&#8217;s &bdquo;zweites ich&ldquo; den Tabakladen am Leben. Erst als die Hausbesitzerin die Halbjahresmiete im Voraus verlangt, sieht Shen Te keine Rettung aus der finanziellen Misere.Durch Zufall lernt sie einen mittel- und arbeitslosen Flieger namens Sun kennen, der gerade dabei ist, sich das Leben zu nehmen. Shen Te bewahrt ihn vor dem Tode und gibt ihm wieder Hoffnung. Ein Teppichh&auml;ndler leiht Shen Te 200 Silberdollar f&uuml;r die Miete. Doch Shen Te gibt sie ihrem Geliebten Sun, der sich mit 500 Dollar einen Arbeitsplatz als Flieger erkaufen k&ouml;nnte. Sun verspricht ihr, mit ihr nach Peking zu reisen und sie zu heiraten. Hierzu fehlen jedoch noch 300 Silberdollar. Shen Te tritt wieder als Shui Ta auf, denn, um an das Geld zu kommen, will sie &#8211; bzw er &#8211; den Laden verkaufen. Als Shui Ta mit Sun, dem Fliger, redet, gibt dieser zu, dass er, sobald er das Geld erhalten habe, ohne die unvern&uuml;nftige Shen Te nach Peking reisen werde. Trotz dieser Aussage, die Shen Te als nicht ernstzunehmende typisch m&auml;nnliche Prahlerei abtut, glaubt sie noch immer an Suns Liebe. Schliesslich erwartet sie ein Kind von ihm, was er jedoch noch nicht wei&szlig;. Erst bei den Vorbereitungen zur Hochzeit erkennt sie seinen schlechten Charakter und l&auml;&szlig;t die Hochzeit platzen. Die 200 Silberdollar erh&auml;lt sie von Sun auch nicht zur&uuml;ck. Um das geliehene Geld an den Teppichh&auml;ndler zur&uuml;ckzahlen zu k&ouml;nnen, bleibt wieder einmal nur die M&ouml;glichkeit, den Laden zu verkaufen. Also muss Shui Ta einspringen. Durch eine listige Aktion des verkleideten Vetters Shui Ta wird auch diesmal der Verkauf verhindert und Shui Ta wird zum Leiter einer Tabakfabrik. In dieser Position gibt Shui Ta dem verhinderten Flieger Sun die M&ouml;glichkeit, die von ihm erschlichenen 200 Silberdollar abzuarbeiten. Somit k&ouml;nnen nun endlich die 200 Silberdollar an den Teppichh&auml;ndler zur&uuml;ckgezahlt werden, der aber durch die versp&auml;tete R&uuml;ckzahlung seine Existenz verloren hat. Was urspr&uuml;nglich nur eine Notl&ouml;sung war, n&auml;mlich die Umwandlung von der g&uuml;tigen, hilfsbereiten Shen Te zum harten Shui Ta, der auch bereit ist, seine Ellenbogen zu ben&uuml;tzen, wird nun zum Dauerzustand: Shen Te tritt immer mehr in den Hintergrund, bis sie verschwunden ist. Inzwischen ist ihre Pers&ouml;nlichkeit total gespalten. Es tauchen Ger&uuml;chte auf, dass Shui Ta seine ,,Cousine&quot; ermordet haben soll. ,,Er&quot; mu&szlig; vor Gericht, wo die 3 G&ouml;tter als Richter fungieren&#8230; kann Shen Te ihre Verwandlungen in Shui Ta rechtfertigen? Wie gut kann ein Mensch sein, ohne ausgenutzt zu werden?</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Angaben zum Autor &#8211; Jurek Becker
Angaben zum Autor &#8211;  Jurek Becker
Jurek Becker, geboren am 30. September 1937 in Lodz (dies ein nach dem Krieg ein &#8220;angenommenes&#8220; Datum, da die amtlichen Dokumente im Krieg vernichtet worden sind).Er ist der Sohn eines aus Litauen stammenden Angestellten und einer Polin. Nach dem deutschen &#220;berfall auf Polen wird [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Angaben zum Autor &#8211; Jurek Becker</font></strong></h1>
<p><strong><u>Angaben zum Autor &#8211; </u></strong> Jurek Becker</p>
<p>Jurek Becker, geboren am 30. September 1937 in Lodz (dies ein nach dem Krieg ein &ldquo;angenommenes&ldquo; Datum, da die amtlichen Dokumente im Krieg vernichtet worden sind).Er ist der Sohn eines aus Litauen stammenden Angestellten und einer Polin. Nach dem deutschen &Uuml;berfall auf Polen wird die Familie ins Ghetto &ldquo;Lizmannstadt&ldquo; um gesiedelt; ab 1943 w&auml;chst er in den Konzentrationslagern Ravensbr&uuml;ck und Sachsenhausen auf, seine Mutter kommt im KZ um. Nach der Befreiung 1945 zieht er mit seinem wiedergefundenen Vater nach Berlin, wo er Deutsch lernt und zur Schule geht. 1955 Abitur. 1957 &ndash; 60 Studium der Philosophie an der Humboldt &ndash; Universit&auml;t Berlin; kurz vor dem Examen wird er wegen &ldquo;Umtrieben&ldquo; relegiert. Ab 1960 lebt er als freischaffender Schriftsteller in Ost &ndash; Berlin. Er schreibt Texte f&uuml;r das Kabarett &ldquo;Die Distel&ldquo;. Ab 1961 arbeitet er f&uuml;r Film und Fernsehen wo er bis 1994, sowie in der DDR als auch in der BRD (ab Ende 1977) t&auml;tig sein sollte. Jurek Becker, dessen erster Ehe die S&ouml;hne Nikolaus (geb.1962) und Leonard (geb.1965) entstammen, lebt zuletzt mit seiner zweiten Frau Christine in Berlin &ndash; Kreuzberg. Ihr gemeinsamer Sohn wird 1990 geboren. Jurek Becker stirbt am 14. M&auml;rz 1997 in Paris an Krebs.</p>
<p><strong><u>Seine Werke: </u></strong>&ldquo;Komm mit mir nach Montevideo&ldquo;(1962)</p>
<p>&ldquo;G&auml;ste im Haus &ldquo;(1963)</p>
<p>&ldquo;Zu viele Kreuze&ldquo;(1964)&nbsp;</p>
<p>&ldquo;<strong><u>Jakob der L&uuml;gner&ldquo;</u></strong>(1969; 1974 und 1999 verfilmt)</p>
<p>&ldquo;Irref&uuml;hrung der Beh&ouml;rden&ldquo;(1973)</p>
<p>&ldquo;Der Boxer&ldquo;(1976)</p>
<p>&ldquo;Bornsteins Kinder&ldquo;(1986; 1991 verfilmt)&nbsp;</p>
<p>&ldquo;Amanda herzlos&ldquo;(1992)</p>
<p>In diesen tragisch &ndash; ironischen Romanen thematisierte Jurek Becker die Nachwirkungen der Judenverfolgung und Lebensprobleme in der DDR!</p>
<p><strong><u>Auszeichnungen: </u></strong></p>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1971 Heinrich &ndash; Mann &ndash; Preis.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1971 Charles &ndash; Veillon &ndash; Preis.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1974 Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1975 Nationalpreis II. Klasse f&uuml;r JAKOB DER L&Uuml;GNER im Kollektiv.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1975 Academy Awards: Oscar &ndash; Nominierung (Bester ausl&auml;ndischer Film) f&uuml;r JAKOB DER L&Uuml;GNER</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1986 Adolf &ndash; Grimme &ndash; Preis in Gold(Unterhaltung) f&uuml;r LIEBLING &ndash; KREUZBERG: DER BESCH&Uuml;TZER</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1986 Goldener Gong der Zeitschrift Gong f&uuml;r LIEBLING &ndash; KREUZBERG.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1988 Adolf &ndash; Grimme &ndash; Preis in Silber f&uuml;r LIEBLING &ndash; KRUZBERG.</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1988 TeleStar</p>
</li>
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1989 Preis des deutschen Anwaltvereins(Kategorie Fernsehen) f&uuml;r LIEBLING &ndash; KREUZBERG:</p>
</li>
</ul>
<p>TASCHENPF&Auml;NDUNG.</p>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 10pt;">
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1990 Hans Fallada &ndash; Preis der Stadt Neum&uuml;nster f&uuml;r das Gesamtwerk</p>
</li>
</ul>
<p><strong><u>Kurzer Inhalt des Werkes:</u></strong></p>
<p>Dieser Roman erz&auml;hlt die Situation der Juden in einem Ghetto im zweiten Weltkrieg. Es erz&auml;hlt die Geschichte von Jakob Heym und seinen Ghettofreunden. Durch Zufall h&ouml;rt Jakob Heym im deutschen Polizeirevier aus dem Radio eine Nachricht, wonach die russische Armee die Deutschen bis zwanzig Kilometer vor Bezanika zur&uuml;ckgeschlagen haben. Er kennt den Ort nur vom H&ouml;ren, wei&szlig; jedoch, dass er nicht unendlich weit, vielleicht vierhundert Kilometer entfernt ist. Er begreift, dass diese Nachricht eine Hoffnung enth&auml;lt. Um die Glaubw&uuml;rdigkeit seiner Information zu unterstreichen, behauptet Jakob, dass er ein Radio besitzt, was jedoch strengstens verboten ist. Durch diese Notl&uuml;ge bringt sich Jakob in eine Zwangslage, st&auml;ndig neue Nachrichten erfinden zu m&uuml;ssen, denn die Ghettobewohner beginnen wieder Zukunftspl&auml;ne zu schmieden, auch die Selbstmordrate geht rasant zur&uuml;ck. Doch neben all diesen Bef&uuml;rwortern finden sich schnell Gegner. Denn die Entdeckung des Radios, durch die Deutschen, k&ouml;nnte der Tod aller Juden im Ghetto sein! W&auml;hrend dessen l&auml;sst Jakob durch weitere L&uuml;gen, die Russen immer n&auml;her herankommen, bis die L&uuml;gen sein Einfallsverm&ouml;gen voll und ganz ausgesch&ouml;pft haben. Er l&auml;sst das Radio kaputt gehen, doch nach einer Zeit bemerkt er dass die Menschen ohne das Radio nicht leben k&ouml;nnen! Er l&auml;sst sich auf weitere L&uuml;gen ein. Aber auch diese Zeitperiode ist nicht von langer Dauer, denn Jakob erleidet einen Schw&auml;cheanfall. Grund der Druck auf Jakob immer wieder neue Geschichten zu erfinden. W&auml;hrend der Erholungszeit wird Jakob von Kowalski besucht. Jakob erz&auml;hlt ihm die Wahrheit &uuml;ber das Radio, dieser nimmt die Nachricht ziemlich ruhig auf, doch in der gleichen Nacht begeht Kowalski Selbstmord. Jakob muss trotz all diesen Vorkommnissen weiter l&uuml;gen, aber diese Einsicht kommt zu sp&auml;t. Denn in der n&auml;chsten Zeit werden alle Ghettobewohner in ein Konzentrationslager deportiert und damit in den Tod gebracht.</p>
<p align="center"><strong><u>Hauptpersonen </u></strong></p>
<p><u>Ich-Erz&auml;hler</u></p>
<p>Hat eine Vorliebe f&uuml;r B&auml;ume, da er mit B&auml;umen sehr viel Erinnerungen verkn&uuml;pfen kann(z.B. Armbruch, weil er vom Baum gefallen ist; seine Frau wurde unter einem Baum von den Nazis erschossen!). Als einziger &Uuml;berlebender dieser Geschichte. Will nicht bemitleidet werden, wenn er die Geschichte von Jakob und seinen L&uuml;gen erz&auml;hlt.</p>
<p><strong><u>Jakob Heym</u></strong></p>
<p>Klein und schm&auml;chtig. Ein Ehemaliger Eisladenbesitzer. War zur falschen Zeit am falschen Ort. H&ouml;rte durch Zufall eine Nachricht, die aber sehr ungl&auml;ubig klingt. So muss er eine Notl&uuml;ge als Alternative bringen. Jakob Heym l&uuml;gt und gibt somit den Ghettobewohnern wieder Lebenshoffnung, steigert sich aber auch automatisch in weitere Unannehmlichkeiten.</p>
<p><u>Mischa</u></p>
<p>Gro&szlig; und stark. Mischa ist die erste Person die von der guten Nachricht, eigentlich nur um ihm das Leben zu retten, erf&auml;hrt. Diese wird dann von ihm auch weiter verbreitet.</p>
<p><u>Kowalski</u></p>
<p>Ehemaliger Friseurladenbesitzer. Einst ein guter Freund von Jakob, der ihn seit der Bekanntmachung dass, Jakob ein Radio besitzt, immer um Informationen bittet. Kowalski ist der Einzige der Jakob so extrem nervt. Doch eines Tages rettet Kowalski, Jakob, durch eine waghalsige Aktion, das Leben.</p>
<p><u>Rosa Frankfurter</u></p>
<p>Freundin und zuk&uuml;nftige Frau von Mischa.</p>
<p><u>Herr und Frau Frankfurter</u></p>
<p>Eltern von Rosa. Sind zuerst gegen die Heirat von Mischa und Rosa, doch Mischa erw&auml;hnt das mit Jakob und seinem Radio. Herr Frankfurter ist ein Gegner des Radios, da es zu gef&auml;hrlich ist. Denn er besitzt selber ein Radio, welches er dann zerst&ouml;rt. Seine Frau ist best&uuml;rzt, da sie davon nichts gewusst hat.</p>
<p><u>Lina</u></p>
<p>Ein acht Jahre altes h&uuml;bsches M&auml;dchen. Lebt seit der Deportation ihrer Eltern bei Jakob. Sie macht das Leben des Jakob Heym wieder lebensfroh und macht ihm somit das Leben als Betr&uuml;ger etwas ertr&auml;glicher.</p>
<p><u>Herschel und Roman Schtamm</u></p>
<p>Sie sind Zwillingsbr&uuml;der. Herschel ist der fromme von den Beiden. Er tr&auml;gt eine M&uuml;tze, so versteckt er seine Judenl&ouml;ckchen. Herschel ist auch ein Gegner des Radios, er betet jeden Abend zu Gott dass, das Radio kaputt geht. Eines Tages wird Herschel von einem Nazisoldaten erschossen. Sein Bruder meint dass, Jakob dies verhindern h&auml;tte k&ouml;nnen und gibt ihm die Schuld an Herschels Tod.</p>
<p><u>Prof. Kirschbaum</u></p>
<p>Ehemaliger angesehener Professor. Heilt Lina als sie Keuchhusten hat. Eines Tages wird er von zwei Nazis abgeholt, er soll Hardtloff (einen Kommendanten) wieder heilen. Doch dazu kommt es nicht. Kirschbaum schluckt w&auml;hrend der Autofahrt eine Giftpille und stirbt. Kurze Zeit sp&auml;ter stirbt der Kommandant auch! Kirschbaums Schwester wird daraufhin zur Vergeltung von den Nazis abgeholt.</p>
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		<title>Buchvorstellung Der Richter und sein Henker Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Buchvorstellung Der Richter und sein Henker
&#160;
&#160;
Buchvorstellung
Literat:	Friedrich D&#252;rrenmatt
Werk:		Der Richter und sein Henker


Biografie des Autors


Friedrich D&#252;rrenmatt, der Sohn des Pfarrers Reinhold D. und dessen Ehefrau Hulda, geborene Zimmermann, wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Er besuchte bis 1935 die Sekundarschule in Gro&#223;h&#246;chstetten, danach das freie Gymnasium und das Humboldtianum in Bern. Nach der [...]]]></description>
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<h1 align="center" style="margin-top: 30px;"><strong><font color="#000000">Buchvorstellung Der Richter und sein Henker</font></strong></h1>
<p align="center" style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>&nbsp;</strong></p>
<p align="center" style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>&nbsp;</strong></p>
<p align="center" style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Buchvorstellung</strong></p>
<p>Literat:	Friedrich D&uuml;rrenmatt</p>
<p>Werk:		Der Richter und sein Henker</p>
<ol>
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Biografie des Autors</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Friedrich D&uuml;rrenmatt, der Sohn des Pfarrers Reinhold D. und dessen Ehefrau Hulda, geborene Zimmermann, wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Er besuchte bis 1935 die Sekundarschule in Gro&szlig;h&ouml;chstetten, danach das freie Gymnasium und das Humboldtianum in Bern. Nach der Matura studierte er Philosophie in Z&uuml;rich und Bern. 1945 erschien seine erste Publikation &quot;Der Alte&quot;. Ein Jahr sp&auml;ter heiratete er die Schauspielerin Lotti Geissler. Sein Sohn Peter kam im n&auml;chsten Jahr zur Welt, seine T&ouml;chter Barbara und Ruth 1949 beziehungsweise 1951. 1948 zog er nach Ligerz am Bielersee. &quot;Der Richter und sein Henker&quot; erschien 1950 in Fortsetzungen f&uuml;r die Zeitschrift &quot;Der Schweizerische Beobachter&quot;. Im folgenden Jahr erschien dann &quot;Der Verdacht&quot;. 1952 zog er nach Neuch&acirc;tel in sein eigenes Haus. 1959 erhielt er in Mannheim den Schillerpreis und 1974 eine Ehrenprofessur des Staates Israel. 1978 kam Maximilian Schells Verfilmung von &quot;Der Richter und sein Henker&quot; in die Kinos. D&uuml;rrenmatts Frau starb im Januar 1983. Ein Jahr sp&auml;ter heiratete er die Filmemacherin, Schauspielerin und Journalistin Charlotte Kerr. Ein interessantes Detail aus dem gleichen Jahr: Er benutzte die Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille dazu, Zuckmayers Werke f&uuml;r &quot;Schei&szlig;e&quot; zu halten. Friedrich D&uuml;rrenmatt starb am 14. Dezember 1990 in seinem Haus in Neuch&acirc;tel an einem Herzinfarkt. Seinen literarischen Nachlass hat er der Eidgenossenschaft zur Bildung eines &quot;Schweizer Literaturarchivs&quot; geschenkt.</p>
<ol start="2">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Zum Werk</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Die Geschichte spielt in der Schweiz des sp&auml;ten 20. Jahrhunderts. Zwei Kommiss&auml;re mit kontr&auml;ren Charakterz&uuml;gen und Meinungen &uuml;ber moderne Verbrechensbek&auml;mpfungsmethoden versuchen einen Mordfall zu l&ouml;sen. Dabei f&auml;llt auf, dass sich Kommiss&auml;r B&auml;rlach, mit seinen neuen Erkenntnissen den Fall betreffend, allen anderen gegen&uuml;ber still verh&auml;lt. Fast so, als h&auml;tte er etwas zu verbergen.</p>
<p align="justify">Das Werk weist viele Parallelen zum Werk &bdquo;Der Verdacht&ldquo; auf. Das umfasst Personen, Ort und Zeit. Selbst die Krankheit, die B&auml;rlachs wirken in &bdquo;Der Verdacht&ldquo; unter Druck setzte, ist in diesem Werk wieder gebraucht.</p>
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;">&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Gattung des Werkes</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Bei diesem in 21 Kapitel gegliederten Kriminalroman handelt es sich um epische Prosa des sp&auml;ten 20. Jahrhunderts.</p>
<ol start="4">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>N&auml;here Angabe</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">D&uuml;rrenmatt erz&auml;hlt diese Kom&ouml;die aus der Sicht eines auktorialen Erz&auml;hlers. Der Roman besitzt die f&uuml;r einen Kriminalroman typischen Verworrenheiten. Dem Leser werden im Vorhinein logische Thesen zur L&ouml;sung des &bdquo;Mordes&ldquo; aufgedr&auml;ngt, welche sich aber gegen Ende des Romans als falsch herausstellen. Erst in den letzten Seiten findet sich die Aufkl&auml;rung des Mordfalles.</p>
<ol start="5">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Literat- Werk Beziehung</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Die Geburt seiner Kinder und seine eben aufgetretene Zuckerkrankheit bringen D&uuml;rrenmatt in finanzielle Not. So beginnt er, beobachtet von den Kritikern, welche diesen Wechsel als Abstieg bezeichnen, sich mit Kriminalromanen und Detektivgeschichten zu befassen.</p>
<p align="justify">Zitat seiner Schwester in einem Interview: &bdquo;Er versucht die finanzielle Not wegzuschreiben.&ldquo;</p>
<ol start="6">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Inhaltsangabe</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify">Ein Polizist findet am Morgen des 3. November 1948 an einer Stra&szlig;e einen Erschossenen. Es handelt sich um Ulrich Schmied, einen Berner Polizeibeamten. Der Polizist informiert den Vorgesetzten des Toten, Kommiss&auml;r B&auml;rlach. Daraufhin spricht B&auml;rlach mit seinem direkten Vorgesetzten, Dr. Lutz, und gibt diesem zu verstehen, dass er bereits einen Verdacht hat. Wegen seiner Krankheit bittet er Lutz ihm den Kriminalbeamten Tschanz als Hilfe zur Seite zu stellen. Nun begibt B&auml;rlach sich zum Tatort, wo er durch Zufall eine Revolverkugel findet. Aufgrund der Umst&auml;nde am Tatort folgert Tschanz sp&auml;ter, dass Schmied den M&ouml;rder gekannt haben muss.</p>
<p align="justify">Anhand Schmieds Kleidung und einem &quot;G&quot; in dessen Notizbuch hofft er mehr &uuml;ber den Fall herauszufinden.</p>
<p align="justify">Am Abend treten Tschanz und B&auml;rlach eine Autofahrt an, wie sie Schmied get&auml;tigt haben k&ouml;nnte. Ein Tankwart, der sich an Schmieds Auto erinnert, best&auml;tigt deren richtige Spur. Sie kommen nach Laboing zu Gastmanns Haus.</p>
<p align="justify">Beide untersuchen die Umgebung des Hauses. Dabei wird B&auml;rlach von einem Hund angegriffen, den Tschanz aber mit einem Schuss aus seinem Revolver t&ouml;tet. Anschlie&szlig;end erfahren sie noch, dass Gastmann ein wohlhabender Nichtstuer ist.</p>
<p align="justify">Schmieds Beerdigung wird von Betrunkenen gest&ouml;rt. Es sind Gastmanns Diener, die eine Warnung an B&auml;rlach &uuml;berbringen. Dieser wird zu Hause bereits von Gastmann erwartet. Die beiden verbindet eine Jahrzehnte zur&uuml;ckliegende Wette. Um Gastmann zu &uuml;berf&uuml;hren, l&auml;sst sich B&auml;rlach eine Woche Krankheitsurlaub geben. So kann er auf eigene Faust arbeiten. Er erf&auml;hrt von seinem Arzt, dass er nur noch ein Jahr zu leben habe. Aber das auch nur dann, wenn er sich innerhalb der n&auml;chsten drei Tage operieren l&auml;sst.</p>
<p align="justify">In der Nacht muss er auch noch einen Kampf gegen einen Eindringling in seinem Haus bestehen. Tags darauf trifft Gastmann den Kommiss&auml;r B&auml;rlach um ihm zu drohen. B&auml;rlach droht Gastmann ebenfalls und sagt, dass der vorgesehene Henker ihn noch am gleichen Tag t&ouml;ten werde.</p>
<p align="justify">Tschanz f&auml;hrt am Abend zu Gastmann und begreift, dass er selbst der Henker ist. Bei einem Schusswechsel erschie&szlig;t er Gastmann.</p>
<p align="justify">Bei der Untersuchung geht man davon aus, dass Schmied aus Karrieregr&uuml;nden auf eigene Faust gegen Gastmann ermittelt hatte, und Gastmann ihn beseitigen lie&szlig;.</p>
<p align="justify">B&auml;rlach l&auml;dt Tschanz zum Abendessen ein, um den Sieg gegen Gastmann zu feiern. Tschanz stellt dabei fest, dass er B&auml;rlach in die Falle gegangen ist. B&auml;rlach wei&szlig; alles &uuml;ber seinen Mord an Schmied und hat Tschanz zum Erreichen seines Zieles als Henker verwendet. B&auml;rlach l&auml;sst den M&ouml;rder Tschanz aber trotz allem gehen. Sein Amt als Richter ist beendet. Tschanz wird am n&auml;chsten Tag ,vom Zug &uuml;berfahren, tot aufgefunden.</p>
<p>B&auml;rlach ist nun f&uuml;r seine lebensverl&auml;ngernde Operation bereit.</p>
<ol start="7">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Charakteristik der Hauptpersonen</strong></p>
</li>
</ol>
<p align="justify"><u>Kommiss&auml;r B&auml;rlach</u>: Ein todkranker Kommiss&auml;r der Berner Polizei. Er hat, wenn er sich einer gewissen Operation unterzieht, noch ungef&auml;hr ein Jahr zu leben. Er ist ein Kommissar der alten Schule, von altem Schrot und Korn. Ein konservativer Mensch, der von den modernen Techniken der Kriminologie wenig h&auml;lt.</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Tschanz: </u>Er ist der M&ouml;rder, der Polizist und der Henker in einer Person. Tschanz vollzieht w&auml;hrend des Romans eine Verwandlung. Er schl&uuml;pft nach und nach in die Rolle seines Opfers. Er kleidet sich wie dieser, kauft dessen Auto, und &uuml;berredet seine Freundin, sich nun mit ihm zu verloben. Er erhofft sich, den Aufstieg schneller zu schaffen, indem er nicht nur das Hindernis Schmied beseitigt, sondern dessen Vorarbeit als Anfangsguthaben &uuml;bernimmt.</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>&nbsp;</u></p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Gastmann: </u>Er ist B&auml;rlachs Gegenspieler. Er ist eine Person voller Geheimnisse f&uuml;r seine Mitmenschen, mit Ausnahme von B&auml;rlach. Die meisten halten ihn f&uuml;r einen &uuml;beraus gro&szlig;z&uuml;gigen Menschen. Vor allem die Bewohner von Laboing, da er ihre Steuern f&uuml;r sie zahlt. Er pflegt internationale Beziehungen die f&uuml;r ihn von gro&szlig;er Wichtigkeit sind. Sie bieten ihm immer wieder diplomatischen Schutz.</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Schmied:</u> Er kommt in diesem Roman von Anfang an nur als Leiche vor. Schmied war gut gebildet und hatte eine h&uuml;bsche Frau. Auch kam er in Beruf und Leben gut voran und war bei seinen Kollegen beliebt. Das brachte ihm den Neid eines Kollegen ein, was ihm sp&auml;ter auch das Leben kostete.</p>
<p align="justify" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li style="font-family: 'Arial'; font-size: 16pt;">
<p style="margin-top: 12pt; margin-bottom: 3pt;"><strong>Weitere Werke</strong></p>
</li>
</ol>
<ul type="disc">
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Der Verdacht</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Die Panne</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Das Versprechen</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Die Justiz</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Durcheinandertal</p>
</li>
<li style="font-size: 14pt;">
<p>Der Auftrag oder vom Beobachten des Beobachters der Beobachter</p>
</li>
</ul>
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